Hautpflege* für trockenes, kaltes Wetter


Der Wechsel vom Sommer zum Herbst und Winter kann ein Grund sein, Deine Hautpflege zu ändern und auch andere Produkte zu verwenden. Wir verbringen wieder mehr Zeit drinnen und sind damit trockener Heizungsluft ausgesetzt. Außerdem ist die Luft draußen kühler und das Wetter oft windig. Das Ergebnis kann eine trockene, spannende Haut sein, die intensivere Pflege und Zuwendung benötigt als im Frühling und Sommer.


Die Pflege, die im Frühling und Sommer gut für Dich funktioniert hat, kann es im Herbst und Winter möglicherweise nicht mehr tun. Das wichtigste ist, Deine Haut achtsam zu beaobachten und auf Veränderungen wie Trockenheit, Spannungsgefühl oder Schuppen gleich reagieren zu können.


Mein tägliches Pflegeritual beinhaltet ganz grundsätzlich die folgenden Schritte:


Reinigung mit einer Öl-Pflege-Emulsion

Um mein Gesicht abends gründlich zu reinigen, wiederhole ich diesen Schritt. D.h. ich reinige mein Gesicht 2x. Ich nutze hierfür ein Waschgel (Naturkosmetik), welches ich mit Mandelöl zu einer Emulsion verreibe und dann in das Gesicht einmassiere. Arbeite hierbei von unten nach oben (am Hals beginnend) in kreisenden Bewegungen und drücke dabei nicht zu stark auf die Haut. Diesen Schaum nun mit lauwarmem (nicht heißem!) Wasser abwaschen und den Vorgang wiederholen. Zum Abtrocken nutze ich ein Baumwolltuch, mit dem ich sanft über Hals und Gesicht tupfe. Über die Haut im Gesicht reiben ist meist zu stark für die empfindliche Gesichtshaut. Morgens reinige ich mein Gesicht nur einmal, die anderen Schritte bleiben aber gleich.


Auftragen eines Toners


Ein Toner stabilisiert den PH-Wert der Haut, wobei es reicht ein natürliches, biologisches Rosenwasser aufzusprühen oder in den Händen zu verreiben und dann in das Gesicht einzuklopfen. Vor dem Auftragen des Serums warte ich dann 2 Minuten - bis der Toner eingezogen ist.


Einklopfen eines Serums


Welches Serum das Richtige für dich ist, hängt von Deinem Hauttyp ab. Ich nutze eines mit Vitamin C, Aloe Vera und Hyaluronsäure in Naturkosmetikqualität. Gib' von Deinem Serum einfach ein paar Tropfen in die Handfläche, verreibe das Produkt, lege dann Deine Hände auf Dein Gesicht und "drücke" das Produkt sanft in die Haut. So entspannst Du außerdem die Gesichtsmuskeln durch die leichte Massage. Du kannst auch reines Hyaluron nutzen, welches es zum Beispiel von The Ordinary gibt.


Im Sommer nutze ich z.B. auch reines Aloe Vera Gel mehrmals am Tag, um meine Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen.


Feuchtigkeitspflege, UV-Schutz und reine biologische Öle


Nach dem Serum folgt nun noch der Moisturizer. Morgens nutze ich eine Feuchtigkeitspflege (nur Naturkosmetik) und/oder einen UV-Schutz. Den UV-Schutz mit mindest SF30 solltest Du jeden Tag verwenden (in den Bergen oder am Meer lieber 50), da UV-Strahlen die Haut sehr stark belasten und schädigen. Ich verwende meinen Sonnenschutz im Gesicht daher jeden Tag, manchmal über dem Moisturizer, manchmal ohne ihn.


Am Abend nutze ich gar keine Feuchtigkeitspflege, sondern ein reines Öl. Hierbei solltest Du wieder auf Deinen Hauttyp achten und auf Bio-Qualität. Geeignet sind Argan-, Jojoba-, Traubenkern- oder Squalanöl. Letzteres ist wirklich wunderbar, da es seidig ist und gut einzieht. Es soll außderdem helfen große Poren zu reduzieren. Ich persönlich habe viele Öle daheim und nutze sie je nach den Bedürfnissen meiner Haut.


Auch die Lippen brauchen im Herbst und Winter extra Pflege. Vielleicht reicht Dir hierfür eine reine Shea-Butter, aber auch ein UV-Schutz sollte im Herbst und Winter nicht fehlen.


Masken und Peelings 2-3x die Woche


Ich vervollständige meine Hautpflege mit Masken und Peelings. Masken stelle ich meist selbst her wie in diesem Post beschrieben. Ich nutze aber auch Tuchmasken. Bspw. liebe die Tuchmaske von HEJ organic. Ich selbst peele meine Haut mit einem mechanischen und chemischen Peeling, obwohl ich inzwischen das chemische fast bevorzuge. Es peelt die Haut sanft mit Fruchtsäuren, wird aber mit UV-Strahlung nicht so gut vertragen. Daher ist hier Vorsicht geboten und man muss sich etwas an die Anwendung herantasten.


Zudem gehören FACE YOGA und Hautpflege für mich eng zusammen und ich kombiniere diese Rituale. Zum Beispiel trage ich meine Maske oft am Abend auf, nachdem ich mein FACE YOGA praktiziert habe. Das Einklopfen oder Einarbeiten eines Produkts in die Haut mit den Fingern oder einem Gesichtsroller ist außerdem wunderbar nach dem FACE YOGA. Wasche Dein Gesicht und Deine Hände immer gut vor dem Üben und pflege Deine Haut bis zum Serum. Alles andere wende ich nach dem FACE YOGA an, damit die FInger nicht zu stark wegrutschen. Die richtige Hautpflege kann somit die Ergebnisse Deiner FACE YOGA Praxis verbessern.






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